Krankheit und Tod (Teil 2)
Für die jungen Lernenden wollte er eine Möglichkeit bieten, diesen eine Ausbildung zu ermöglichen, so dass sie später einmal die Welt erleben und bereisen könnten. Seine Idee sollte später durch die Ritz Nachfahren in Form der «Cäsar Ritz Stiftung Niederwald» verwirklicht werden.

Am 23. Oktober 1918, im Alter von 68 Jahren, ging der Welt durch seinen einsamen Tod ein besonderer Mensch verloren, ein «König der Hoteliers und Hotelier der Könige». Einsam deshalb, weil seine Frau Marie-Louise Ritz wegen Einreiseschwierigkeiten nicht mehr rechtzeitig bei ihrem Mann sein konnte.

Marie-Louise Ritz musste mit dem Sarg ihres Mannes nach Paris zurück reisen, nur zwei Monate nach der Beerdigung ihres Sohnes Réne Ritz. Cäsar Ritz wurde neben seinem Sohn auf dem Pariser Friedhof «Père Lachaise» bestattet. Später wurden seine sterblichen Überreste in seinen Heimatort Niederwald überführt, von wo er sich einst als aufgeweckter, neugieriger Junge in die Ferne aufmachte.